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Das als Zehentstadel bezeichnete historische Gebäude wurde um das Jahr 1617 vom damaligen Abt des Benediktinerstifts Prüfening, Johannes Stadler (1606-1619), erbaut. Bis zur Säkularisation gehörte es zum Meierhof bzw. zur Propstei des Klosters und diente der Aufbewahrung von Getreide, das in Eigenwirtschaft gewonnen oder als Naturalienabgabe von zehnt-, zins- und gültpflichtigen Bauern eingenommen wurde. Im Jahre 1803 wurde der Zehentstadel vom Staat konfisziert und dem im ehemaligen Propsteigebäude (heute: Neues Rathaus) untergebrachten Land- bzw. Amtsgericht Hemau zugeschlagen. Im Jahre 1868 wurde er schließlich von der Stadt Hemau um 1200 Gulden käuflich erworben. Seitdem war er entweder an verschiedene Gewerbetreibende vermietet bzw. verpachtet oder wurde als städtische Lagerhalle genutzt. Bemühungen des TV Hemau, den früheren Getreidespeicher als Turnhalle überlassen zu bekommen, scheiterten in den Jahren 1913/14 und 1919. Seit Abschluss der Renovierungsarbeiten im Dezember 2003 fungiert der um einen modernen Anbau erweiterte Zehentstadel als Kulturzentrum, in welchem neben der Stadtbibliothek auch das Stadtarchiv untergebracht ist. Mit dem Rats- und dem Bürgersaal stehen darin ferner zwei multifunktionale Veranstaltungsräume zur Verfügung, in denen Vorträge, Lesungen, Konzerte etc. durchgeführt werden können.





 
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